Die langjährigen Bemühungen um die Anerkennung der Rasse "Weißer Schweizer Schäferhund" haben nun endlich auch in Deutschland ein erfolgreiches -vorläufiges- Ende gefunden.
Im Oktober 2004 erhielten der BVWS e.V. (Bundesverein für Weiße Schäferhunde in Deutschland) und der RWS e.V. (Rassezuchtverein für Weiße Schweizer Schäferhunde e.V.) die Zusage des VDH (Verband für das Deutsche Hundewesen), als vorläufige Mitglieder aufgenommen zu sein.
Wer sich nicht mit der Materie befaßt, mag sich anhand der Jubelschreie gefragt haben, was hier Besonderes passiert sei. Hier ein kleiner chronologischer Ablauf der Dinge und am Ende ein Ausblick auf das, was kommen wird:
Die Rasse wird seit über 20 Jahren in Deutschland gezüchtet. Doch bis Anfang 2003 stand sie im Abseits, da die "offizielle Kynologie" von einer Anerkennung einer neuen Rasse nichts wissen wollte. Viele Versuche wurden in alle möglichen Richtungen unternommen und ebensoviele Versuche scheiterten. Was im Ausland auf nationaler Ebene Erfolg hatte, scheiterte in Deutschland.
Wenn nun im Zusammenhang mit unseren Hunden vor dem Jahr 2003 von "FCI-Papieren" die Rede war, so handelte es sich nicht um Papiere, die die FCI ausgegeben hatte. Sondern es waren Papiere, die ein der FCI angeschlossener Mitgliedsverein ausgestellt hatte. Dies war in den Ländern möglich, die die Rasse VOR 2003 -NATIONAL- anerkannt hatte.
Und damit sind wir mitten im Thema. Denn es ist zu unterscheiden zwischen einer NATIONALEN Anerkennung und der generellen Anerkennung der Rasse durch die FCI.
In den einzelnen Ländern zeichneten sich fast durchweg strittige Situationen ab. Ein Verein als Mitgliedsverein mit "anerkannten" Hunden, die übrigen als Dissidenzvereine mit "zweitklassigen" Hunden. "Zweitklassig" allerdings erst ab dem Zeitpunkt der nationalen Anerkennung. In einigen Ländern führte dies zu massiven Zerwürfnissen, die heute noch nicht beigelegt sind. Streitigkeiten zwischen den Vereinen sind kein rein deutsches und auch kein rassespezifisches Problem.
Die nationalen Anerkennungen, die teilweise in sehr kurzem Zeitabstand Zug um Zug folgten, setzten Zeichen. Jeder nationale Verband hatte vor seiner Anerkennung zu prüfen, ob sich die Weißen Schäferhunde tatsächlich zu einer eigenständigen Rasse entwickelt hatten, die die Basis zu einer neuen Rasse bietet. Nach und nach kamen die einzelnen Länder zu der Erkenntnis, dass dies der Fall sei. Eine solche Entwicklung konnte der FCI als übergeordnetem Organ nicht verborgen bleiben.
Fatal war hierbei, dass Deutschland mit die größte Population Weißer Schäferhunde hatte, diese Hunde aber nur sehr bedingt in anderen Ländern eingesetzt werden konnten. Deutschland war mehr oder weniger ein weißer Fleck und es war nicht möglich, dieses aus eigener Kraft zu ändern. Deutschland hoffte auf die Hilfe und den Druck aus dem Ausland.
Die einzige Möglichkeit, Deutschland und seine Zucht zu integrieren, war die generelle Anerkennung durch die FCI.
"Warum nicht gleich?" könnte man sich nun fragen. Die Voraussetzungen für eine solche FCI Anerkennung sind ungleich komplizierter und schwerer zu erfüllen als teilweise die nationalen Anerkennungen. Es mussten Populationen erfaßt, kynologische Gutachten vorgelegt und vor allem 8 unabhängige Blutlinien angegeben werden. Letzteres schien das größte Problem zu sein, da es keine gemeinsame Datenbank aller Hunde gab und gibt. D.h. jedes Land hatte seine Zuchtbücher, teilweise auf mehrere - zerstrittene - Vereine verteilt. Hinzu kamen sprachliche Barrieren zwischen den Ländern, so dass es naheliegend war, zunächst nur im nationalen Bereich zu agieren, der für viele Länder vollkommen ausreichend war.
Dennoch wurden die Rufe nach einer "Anerkennung" immer lauter. Deutschland, das ein massives Interesse an der Anerkennung hatte, konnte wieder nur hoffen: ein Antrag muss von einem Mitgliedsverein der FCI gestellt werden. D.h. selbst wenn sich ein Verein gefunden hätte, der das Ganze in die Hände nimmt, hätte der VDH hilfreich zur Seite stehen müssen.
Die Schweiz war schließlich das Land, das die Zügel in die Hand nahm. Eine bessere Entscheidung hätte es wohl kaum geben können. Die erste nationale Anerkennung war die Schweizerische. Die ersten Hunde, die nach Europa zurück kamen, wurden in der Schweiz heimisch. Und: seit mehr als 10 Jahren engagiert sich die GWS (Gesellschaft für Weißer Schäferhunde Schweiz) für die Rasse und hegt enge Beziehungen zur SKG (Schweizer Kynologische Gesellschaft). In dieser Verbindung konnten mit internationaler Hilfe die Daten für den Antrag gesammelt und zusammen gestellt werden.
Der Antrag wurde im Herbst 2001 eingereicht und im Mai 2002 abgestimmt. Eine Annahme des Antrags wurde erreicht, nachdem einige Kompromisse gefunden wurden. Der wichtigste Hintergrund dürfte sein, dass sich diese neue Rasse klar von den Deutschen Schäferhunden abgrenzt und mit diesen nicht mehr in Verbindung gebracht werden kann.
Das bedeutet: Die Rassegeschichte beginnt mit dem Import von Lobo und Lilac. Der Rasseursprung ist in der Schweiz.
Die Standardsprache ist Französisch und demzufolge der Rassename ebenfalls. Dieser wird geändert in "BERGER BLANC SUISSE", übersetzt: Weißer Schweizer Schäferhund. Ob sich dieser Name einbürgern wird, wird man sehen.
Auf Grund dieser notwendigen Veränderungen konnte der Antrag im Mai 2002 noch nicht sofort "durchgehen", sondern es mussten Änderungen gemacht werden, die der Standardkommission nochmals Ende 2002 vorgelegt wurden. Im Dezember 2002 wurde die Rasse nunmehr endgültig per 01.01.2003 als neue Rasse anerkannt, bekam eine Standardnummer und wird fortan ihren festen Platz in der Kynologie haben. Der Weiße Schweizer Schäferhund wird in der Gruppe 1 geführt.
Zwei Vereine aus Deutschland machten sich sofort nach Bekanntwerden daran, einen Antrag auf Mitgliedschaft im VDH einzureichen. Obwohl Satzungen geändert, Blutlinien gesucht und neue Richtlinien auf den Weg gebracht werden mussten, lagen dem VDH innerhalb kürzester Zeit zwei Anträge auf Mitgliedschaft vor. Das war Anfang 2003. Verbunden mit dem Antrag war zunächst eine Zuchtsperre für die Zeit der Antragstellung. Ein harter Brocken für die Züchter und auch die Vereine, deren Struktur auf Ausstellungen und Zuchtwesen ausgerichtet war. Auf Antrag wurde die Zucht dann auf VDH - Basis im Frühjahr 2003 frei gegeben. Das bedeutete für die Züchter, dass sie ihre Hunde auf einer VDH-Ausstellung registrieren lassen, Zwingerschutz im VDH beantragen und nach den Richtlinien des VDH züchten mussten. Das Zuchtbuch für diese Würfe übernahm der VDH.
Mit den Anträgen passierte eine lange Zeit gar nichts. Erst Ende 2003 kam mit einer neuen Aufnahmekommission Bewegung in die Angelegenheit. Die Anträge waren vorgeprüft worden und es wurden Nachbesserungen verlangt, eine Tatsache, die vorauszusehen war.
Es sollte aber bis zum Spätsommer 2004 dauern, bis alle Unterlagen geprüft und als in Ordnung befunden waren. Die "Bearbeitungsreife" liess bereits erste Steine der Erleichterung purzeln, die Nachricht, dass die Prüfungskommission die Aufnahme beider Vereine empfohlen habe, löste vorsichtigen Optimismus aus. Zum Jubeln war es noch zu früh, denn es stand die Abstimmung der Mitgliedsvereine des VDH noch aus, die das Aufnahmeverfahren beendet.
Im Oktober erhielten beide Vereine ein Schreiben, dass die -vorläufige- Mitgliedschaft beschlossen worden sei. Damit hat ein sehr langwieriger und arbeitsaufwändiger Prozess sein glückliches Ende gefunden.
Aufgenommen wurde der BVWS ("Bundesverein für Weiße Schäferhunde"), der sich über die Jahre hinweg als äußerst stabil erwiesen hat. Mit dem Hintergrund einer seit 20 Jahren geordneten Reinzucht, strengsten Zuchtrichtlinien und immerhin 400 Mitgliedern im gesamten Bundesgebiet steht den Züchtern nun ein demokratisch strukturierter Verein mit Erfahrung im Zucht- und Ausbildungsbereich zur Verfügung. Mit Aufnahme in den VDH treten die Ordnungen des Vereins für die Zucht wieder in Kraft. Das bedeutet vor allem eine Zuchttauglichkeits (Wesens)überprüfung, Übersendung einer DNA-Probe aller Zuchthunde zu Forschungszwecken an die Uni Zürich und harte Bestimmungen bezüglich HD (Hüftgelenksdysplasie)und SE (Speiseröhrenerweiterung). Auf der vereinseigenen Homepage können Richtlinien eingesehen und herunter geladen werden. (www.bvws.de)
Das zweite Mitglied des VDH wurde der RWS e.V. (Rassezuchtverein für Weiße Schäferhunde), eine ehemalige Landesgruppe des BVWS. Sie arbeitet seit einigen Jahren allein und hat in dieser Zeit eine beachtliche Mitglieder- und Züchterzahl erreicht. Der RWS hat bereits im Dezember 2002 einen Antrag auf Aufnahme beim VDH eingereicht. Kurz vorher fand eine Fusion mit dem WSR Deutschland e.V. statt, welcher früher zum 1. DZV gehörte. Die Fusion mit dem RWS überraschte, da die Interessenlage beider Vereine in einigen Punkten als konträr angesehen wurde. Der RWS wurde zeitgleich mit dem BVWS in den VDH aufgenommen. Auch hier werden die Zuchthunde eine Zuchttauglichkeitsprüfung machen müssen. Die übrigen Richtlinien sind uns leider nicht bekannt.
Bereits im Sommer 2003 fand mit Sondergenehmigung eine Spezialschau für Weiße Schweizer Schäferhunde in Herne statt. Spezialausstellungen werden weiterhin stattfinden, allerdings nicht in der gewohnten Häufigkeit. Die geforderten Ausstellungsergebnisse werden hauptsächlich über VDH-ausstellungen zu erbringen sein.
In Bezug auf die Zuchtsituation wird einiges noch zu klären sein. Natürlich können die Züchter weiterhin problemlos auf Hunde mit Papieren der FCI-Mitgliedsvereine zurück greifen. Es ist auch davon auszugehen, dass weiterhin Registrierungen statt finden werden. Eines ist jedoch schon durch die FCI-Abstimmung klar geworden: wer der Meinung war, Weißer Schäferhund ist Weißer Schäferhund, wird umdenken müssen. Die Welpen, die als "Zufallsweiße" bekannt sind, d.h. Welpen aus Würfen farbiger Schäferhunde, werden in der Zukunft nicht mehr integriert werden können. Es muss eine vollkommene Abtrennung von der Rasse der Deutschen Schäferhunde stattfinden. In Europa ist dies in den letzten 20 Jahren nie anders gewesen, aber es gibt Teilbereiche, wo Problematiken auftreten werden.
So ist eines der Importländer unserer Hunde Amerika sowie mit Einschränkungen gehören auch Kanada und England dazu. In allen Ländern haben Weiße Schäferhunde Papiere als "White German Shepherd". Der Name allein mag noch akzeptabel sein, die Tatsache aber, dass in diesen Ländern weiterhin farbige Schäferhunde zur Zucht zugelassen sind, kann sich bei einem Import fatal auswirken. Aus England war inzwischen zu hören, das seine Namensänderung / -anpassung an die Europäische Entscheidung nicht statt finden wird. Die Rasse wird nicht umbenannt. Nach Aussagen des Englischen Kennel Clubs ist somit ein Import und eine Integration Weißer Schweizer Schäferhunde nach England und White German Shepherds nach Europa und eine entsprechende Integration in die Zucht nicht mehr möglich.
Die FCI-Länder werden nämlich gezwungen sein, vor allem im Hinblick auf die zunächst vorläufige Anerkennung (10 Jahre) alle Weißen Schäferhunde mit farbigen Hunden in den Ahnentafeln (zumindest in der Elterngeneration bis hin zur 3. Generation) NICHT zur Zucht zuzulassen. Das sind Zugeständnisse, die für die Anerkennung gemacht werden müssen. Damit verlieren wir zwar nicht die generelle Importmöglichkeit, aber diese Tatsache wird sich einschränkend auswirken.
Es kommt viel Arbeit auf die Vereine und die Züchter zu. Das Ziel muss sein, dem Berger Blanc Suisse eine Zukunft in der offiziellen Kynologie zu geben und die Rasse gesund und vital zu erhalten.
Abgesehen von den üblichen Weißen Schäferhundausstellungen, die vereinzelt ebenfalls noch stattfinden, können die Weißen Schäerhunde, die beim VDH registriert wurden, auch an VDH-Ausstellungen teilnehmen.
Abgesehen von einer großen Registrierveranstaltung im Februar in Dortmund werden die Weißen Schäferhunde nun auf offiziellen VDH-Ausstellungen registriert. Hierzu muss eine Anmeldung beim VDH vorliegen. Es müssen bestimmte Richter vor Ort sein, so dass eine Registrierung nicht auf JEDER VDH-Ausstellung möglich ist. Sowohl der VDH als auch die Vorstände der antragstellenden Vereine geben jedoch hierüber Auskunft. Das Antragsformular für die Registrierung erhält man z.B. über die BVWS - Homepage (www.bvws.de).
Bei der Registrierung werden die Ahnentafeln eingezogen. Eine Vorgehensweise, die nicht kritiklos aufgenommen wurde. Jahrelange Reinzucht, Zwingernamen, Zuchtaufbau sind auf einmal verschwunden. Als "Ersatz" gibt es Registrierpapiere des VDH, auf dem lediglich der Hundename vermerkt ist. (z.B. "Fiala"). Kein Zwingername, keine Ahnen. Böse Zungen behaupteten bereits, nun sei der Inzucht Tür und Tor geöffnet, aber so einfach ist die Sache nicht. Zum einen gehören noch ein Hündinnenbesitzer und ein Rüdenbesitzer dazu und zum anderen sind die Ahnen nicht vergessen und gelöscht, sondern in den Zuchtbüchern weiterhin vorhanden. Jeder Züchter kann sich also weiterhin umfassend informieren und in einigen Generationen wird das Thema Schnee von gestern sein.
Zum "Warum" des Papiereinzugs: Für den VDH sind diese Papiere Dokumente. Dokumentieren, d.h. mit seinem Siegel versehen, kann der VDH aber nur das, was er sieht. Und das sind die Hunde, wie sie präsentiert wurden. Der VDH kann weder die Abstammung dieses Hundes überprüfen noch die Richtigkeit der Ahnen. Natürlich sind die Vereine empört darüber, hat doch bisher jeder ehrlich und korrekt gearbeitet (jedenfalls wird dies nun behauptet). Wenn man diese Vorgehensweise nicht allzu persönlich nimmt, sondern generell sieht, ist das alles auch nicht mehr so dramatisch. Richtig ist, dass es in anderen Ländern anders gehandhabt wurde: aber wiederum auch nur in einigen, denn z.B. in Schweden hat der SKK genau so gehandelt. Die Ahnentafeln werden vom VDH eingezogen und aufbewahrt. Wer sich später besinnt, dass er doch "zurück" möchte, kann sie jederzeit gegen Einsendung der Registerahnentafel vom VDH zurück erhalten.
Die beschriebenen Registrierahnentafeln berechtigen zur Teilnahme an VDH-Ausstellungen. Auch hier bietet sich den Ausstellern ein anderes Bild. Die Ausstellungen sind größer, sämtliche Rassen werden gerichtet. Beim Weißen SChäferhund befinden sich stock- und langstock in einem Ring. Die Babyklassen gibt es nicht mehr. Für die Zuchtzulassung gilt zur Zeit die Jugendklasse NICHT mehr.
Wie bereits erwähnt, fällt die Zuchthoheit mit der Aufnahme über kurz oder lang wieder an die beiden Vereine. Im Grundsatz ist man sich hier auch einig: Ausstellungsergebnisse allein (wie bisher) reichen nicht aus. Die bereits erprobten und bewährten Zuchttauglichkeitsprüfungen werden für Zuchthunde wieder notwendig. Die übrigen Bedingungen sind bei den Zuchtwarten oder Vorständen der Vereine zu erfragen, da sie in einzelnen Punkten voneinander abweichen können.
Leider ist es so, dass viele Züchter derzeit scheuen, den VDH-Weg zu gehen. Jeder Hund, der ausserhalb der VDH-Registrierung und -zucht bleibt, reduziert das vorhandene Zuchtpotential. Die Rasse wurde anerkannt, es haben viele engagierte Menschen Berge von Arbeit und Zeit investiert, um diesen Schritt zu schaffen. Zwei Vereine haben die Grundlage geschaffen, ihren Züchtern eine Zucht im VDH zu ermöglichen. Auch das war mit Arbeit und vor allem mit enormen Kosten verbunden. Diese Arbeit - ehrenamtlich und teilweise als Selbstverständlichkeit angesehen - ist enorm gewesen und es ist schade, dass viele Züchter nun zurück scheuen, nur weil es sie einige Fahrtwege, Euros und Bemühungen kostet.
Wer der Meinung war, das Durcheinander umgehen zu können, das nun ausbricht, und sich einen Importhund mit Papieren einer FCI-Verbandskörperschaft zugelegt hat, muss ebenfalls feststellen, dass diese Papiere nicht ausreichen. Denn da die FCI die Rasse bis zum 1.1.03 noch nicht anerkannt hatte, durften lediglich nationale Papiere ausgestellt werden. "ECHTE" FCI-Papiere können erst ab dem 1.1.03 ausgestellt werden. Für Importhundebesitzer bedeutet dies, dass sie sich im Geburtsland ihres Hundes erkundigen müssen, wie die nationale VK dieses Problem löst. Einige stellen neue Papiere aus, andere händigen Bestätigungsschreiben aus, die künftig zur Ahnentafel gehören.
Mit Aufnahme der beiden Vereine ist somit eine schwierige Übergangsphase abgeschlossen. Viele werden es mit Erleichterung sehen, für einige wird der Weg noch ein wenig steiniger, denn die Voraussetzungen für eine VDH-Zucht, sei es im BVWS, sei es im RWS, werden verschärft. Beide Vereine sind sich der Verantwortung bewußt, jetzt offizielles Mitglied im VDH zu sein. Vorläufig - in drei Jahren wird geprüft, ob sich die Vereine bewährt haben. Eine Zeit, die es zu nutzen gilt.
copyright: Gaby von Döllen, September 2002 - Oktober 2004Der Abdruck oder das Kopieren auch einzelner Teile dieses Artikels bedarf der schriftlichen Genehmigung der Autorin.